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Kino Asyl

Flucht, Vertreibung und Hoffnung: Kino Asyl. Kino Asyl, das in seiner Form erste Festival in Deutschland, entstand 2015. Es wird von den KuratorInnen mit Fluchterfahrung mit Unterstützung von Fachleuten selbst gestaltet.


Kino Asyl

Wenn geflüchteten Jugendliche in München mit Filmen aus ihren Herkunftsländern im Dezember ein Festival gestalten, dann heißt es Kino Asyl. Sie sind durch das geteilte Schicksal von Flucht, Vertreibung und der Hoffnung auf Asyl in Deutschland verbunden. Entscheidend für die Auswahl der Filme sind jedoch ihre ganz persönlichen Vorlieben. Sie zeigen Produktionen aus den Ländern, die sie verlassen mussten, und gewähren dem Publikum so vielfältige und nicht zuletzt auch sehr persönliche Einblicke in ihre Herkunftswelten. Das Festival gibt den in der deutschen Öffentlichkeit meist Sprachlosen die Möglichkeit, ihre Stimme zu erheben und durch die Filme von sich und ihrer Kultur zu erzählen.

Kino Asyl ist für die Münchner FilmliebhaberInnen ein neues Festival intensiver Begegnungen mit bislang unbekannter Filmkultur sowie mit den Flüchtlingen selbst, die ihr Programm und die von ihnen ausgewählten Filme selbst präsentieren. Darüber hinaus entsteht durch die gemeinsame Arbeit an Kino Asyl zwischen den jungen Geflüchteten ein großes Zusammenhörigkeitsgefühl.

Veranstalter ist das Medienzentrum München des JFF (veranstaltet auch flimmern&rauschen), das den Jugendlichen mit Fachleuten zur Seite steht.


Eine filmische Reise in die Herkunftsländer von Geflüchteten seit 2015

Kino Asyl, das in seiner Form erste Festival in Deutschland, entstand 2015 und wurde gleich mit einem Preis der Kulturstaatsministerin des Bundes „Kultur öffnet Welten“ zur kulturellen Teilhabe und dem Dieter Baacke-Preis ausgezeichnet.

Kino Asyl ist ein Festival mit Filmen aus den Herkunftsländern in München lebender, geflüchteter jungen Menschen, die mit Unterstützung von Fachleuten des Medienzentrums München das Programm selbst gestalten. Die Geflüchteten sind auf allen Ebenen aktiv eingebunden. Sie treffen die Filmauswahl, gestalten das Material für die Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Poster, Flyer, Programmheft), produzieren die Trailer für das Festival, präsentieren die Filme und übersetzen und untertiteln sie gegebenenfalls. Auch das Rahmenprogramm wird von Ihnen organisiert. Damit partizipieren sie an der hiesigen Kulturwelt, werden ein aktiver Teil von ihr und bereichern sie.


"Kino Asyl ist ein wichtiger Anstoß für uns alle, alte Sichtweisen zu hinterfragen, neue Perspektiven einzunehmen und vor allem neue Beziehungen einzugehen, die jenseits von etablierter Weltdeutung und politischen Verwerfungen die Menschen und die menschliche Erzählung in den Mittelpunkt stellen."
(Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers)


KONTAKT / VERANSTALTER

Medienzentrum München des JFF

Thomas Kupser, Günther Anfang

Tel 089 - 68 98 90