Top Content: Logo und Navigation

Seiteninhalt

Home → Griechische Filmwoche

Griechische Filmwoche

Die Griechische Filmwoche München ist die älteste kontinuierlich stattfindende griechische Kulturveranstaltung ihrer Art in Deutschland.


Griechische Filmwoche München

Alljährlich im November lädt die Griechische Filmwoche München zehn Tage lang in den Gasteig, um alle Facetten des filmischen Schaffens Griechenlands zu zeigen. Es laufen jeweils 15 bis 20 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme griechischer FilmemacherInnen, dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Konzerten und literarischen Veranstaltungen. Als offizielle Gäste waren in den letzten 30 Jahren viele RegisseurInnen, SchauspielerInnen, MusikerInnen, SchriftstellerInnen oder DichterInnen eingeladen, um mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.

Die Griechische Filmwoche setzt jedes Jahr neue Programmschwerpunkte wie Musik im griechischen Film, "Im Auge des Betrachters" oder die Wirtschaftskrise – immer hochaktuell, aber auch den Bogen zu den Altmeistern des griechischen Kinos schlagend. Die meisten der gezeigten Filme sind Münchner Premieren und künstlerisch anspruchsvolle Filme von jungen RegisseurInnen spielen bei der Programmauswahl eine besondere Rolle, um so den Münchnern tiefe Einblicke in die sich ständig verändernde gesellschaftliche und politische Realität Griechenlands zu gewähren.

Veranstalter ist das Griechische Filmforum München e.V., das mit der Filmwoche dem Publikum eine Tür zur griechischen Seele öffnet.


Die erste Griechische Filmwoche fand 1987 statt

Das Griechische Filmforum München e.V. wurde 1982 gegründet. Vorläufer war die Filmgruppe „Skepsou – Denk nach“, die griechische Jugendliche der zweiten Generation sowie Deutsche im Griechischen Haus zusammenbrachte, um sich mit Filmkultur auseinanderzusetzen. Es herrschte eine Aufbruchstimmung wie in der alten Heimat, wo nach dem großen Wahlsieg der Sozialisten 1981 eine neue kulturelle Epoche der Freiheit begann und die Sängerin Melina Mercouri Kulturministerin wurde.

Das Griechische Filmforum zeigte den neuen griechischen Film, um ihn in München einem breiten Publikum bekannt machen – ab 1987 einmal jährlich in Form der Griechischen Filmwoche. Auf die Leinwand gehörten nun nicht mehr patriotisch gefärbte und kommerzielle Filme, sondern realitätsnahe Werke wie die von Theo Angelopoulos, Pantelis Voulgaris, Nikos Perakis oder Tonia Marketaki.

Fast gleichzeitig zu dieser historischen Entwicklung in Griechenland wurde die Filmstadt München gegründet. Das Griechische Filmforum ist seit seinem Bestehen Mitglied und war der erste nicht-deutsche Verein in der Filmstadt, wo er immer wieder eine sehr aktive Rolle gespielt hat.


KONTAKT / VERANSTALTER

Griechisches Filmforum e.V.