KINO ASYL gewinnt den Sonderpreis „Kulturelle Projekte mit Flüchtlingen“

Kino Asyl
Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat dieses Jahr zum ersten Mal einen Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen ausgelobt und KINO ASYL hat den mit 10 000 Euro dotierten Preis gewonnen. KINO ASYL wurde dabei von einer Fachjury aus mehr als 150 Vorschlägen ausgewählt und zählt damit zum Kreis der drei Gewinner. Die Preisverleihung fand zum Auftakt der Initiative „Kultur öffnet Welten“ am 21. Mai 2016 im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt.
Weitere Infos: http://www.kinoasyl.de/

KINO ASYL ist ein Festival mit Filmen aus den Herkunftsländern der in München lebenden Flüchtlinge. Das Festival wird von den Flüchtlingen mit Unterstützung von Fachleuten selbst gestaltet.

Veranstalter: Medienzentrum München des JFF in Kooperation mit Filmstadt München e.V. und Icoya e.V. und Voice of Refugees, zusammen mit der Münchner Stadtbibliothek, gefördert vom Kulturreferat München und dem Stadtjugendamt München.

Presseberichte:
Bayern 2 Kultur: Filme aus Herkunftsländern von Flüchtlingen
http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/kulturwelt/kino-asyl-film-festival-100.html
BR 24: Sonderpreis für Münchner Aktion „Kino Asyl“
http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/kino-asyl-auszeichnung-100.html
Deutsche Welle: Kulturprojekte als Schlüssel zur Integration von Flüchtlingen
http://www.dw.com/de/kulturprojekte-als-schl%C3%BCssel-zur-integration-von-fl%C3%BCchtlingen/a-19275880

UX11_banner_halbzeit

UNDERDOX HALBZEIT – 11. internationales filmfestival dokument und experiment München

Filmmuseum München, 2. Juni 2016, 19 Uhr
mit einer Film Lecture von und mit der Künstlerin Corinna Schnitt: „Narrating Cinema“

Das Programm, mit dem UNDERDOX jährlich eine Werkschau im Filmmuseum abhält, ist diesmal der Künstlerin Corinna Schnitt gewidmet.

Die 1964 in Duisburg geborene Künstlerin ist Professorin für Film und Video an der Hochschule für Gestaltung in Braunschweig. Sie eröffnet mit ihren Arbeiten stets einen „Schnittraum“: Ihre Kurzfilme und Videoarbeiten erzählen mittels dokumentarischer Fundstücke absurde Geschichten aus einem allmählich sich verrückenden Alltag, sezieren mit Sprache Gewohnheiten, Banalitäten und Floskeln.
Mit dem Humor und der Absurdität ihrer Geschichten situiert sich Corinna Schnitt auch im Kontext des narrativen Kurzfilms. Themen und Inszenierungen werfen dabei die ungelöste Frage nach einem „weiblichen Erzählen“ auf.
Corinna Schnitt ist neben Christophe Girardet und Matthias Müller, Volker Schreiner, Hito Steyerl, Bjorn Melhus und Jan Verbeek eine der wichtigsten Vertreter*innen der Videokunst in Deutschland, die sich zwischen Kino und Kunst situieren. Ihr Werk wurde in zahlreichen Ausstellungen und Screenings gezeigt und in vielen Publikationen gewürdigt.

Corinna Schnitt ist zur UNDERDOX Halbzeit persönlich anwesend und präsentiert das Programm als Film Lecture.

Filmmuseum München, 2. Juni 2016, 19 Uhr
Programm 1: Zwischen vier und sechs – Zeit-Handlungen
Programm 2: Von einer Welt – Raum-Vermessungen

Mehr Informationen zu Corinna Schnitt und dem Programm: http://www.underdox-festival.de/de/artistinfocus.htm
Programm-Flyer zum Download: http://www.underdox-festival.de/grafik/2016_HZ/UX_HZ_flyer_druck_web.pdf

Hochschule für Fernsehen und Film München, 3. Juni 
Workshop mit CORINNA SCHNITT
Als Teil der Seminarreihe „Film/Kunst“ findet ein Werkstattgespräch mit Corinna Schnitt an der HFF München statt. Es soll den Studierenden die Möglichkeit geben, sich intensiv mit Corinna Schnitts Arbeiten auseinanderzusetzen.
Das Seminar wird gehalten von Daniel Lang, Künstlerisch-Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dokumentarfilm an der HFF München.
Information und Ameldung: d.lang@hff-muc.de